22. Juli 2011

25. Mai 2011

03. Februar 2008

12. Dezember 2007

29. November 2007

16. November 2007

31. Oktober 2007

Literarische Seiten

Auf dem Nachttisch

  • Jonathan Franzen: Freiheit

    Jonathan Franzen: Freiheit
    Schon nach den ersten 30 Seiten ganz mein Ding! Mit diesen Charakteren hat man das Gefühl schon jahrelang bekannt zu sein. Gewohnt gekonntes Spiegelbild der Gesellschaft nicht nur in den USA. Bin gespannt, ob's so weitergeht... (****)

  • Max Frisch: Fragebogen (suhrkamp taschenbuch)

    Max Frisch: Fragebogen (suhrkamp taschenbuch)
    Nach "Infinite Jest" mal wieder was, was schnell zu lesen und trotzdem tiefsinnig ist. Diese Fragen zu den Basics des Lebens sollte man sich nicht nur auf dem Klo stellen, obwohl das Buchformat dazu einlädt. "Fragebogen" ist auch gut für die Charakterisierung von Figuren zu gebrauchen. Wenn man einem Protagonisten einige dieser Fragen stellt, lernt man ihn schnell besser kennen :-) (****)

  • David Foster Wallace: Unendlicher Spaß: Infinite Jest Roman

    David Foster Wallace: Unendlicher Spaß: Infinite Jest Roman
    Nicht jedes Buch macht Spaß! "Unendlicher Spaß" ist für mich definitiv schwer zugängliche Kost. Nach einem furiosen Anfang, während dessen man von DFW in seine fast schon schmerzhafte, synästhetische Empfindungswelt eingeführt wird, kommen seitenweise Ortsbeschreibungen und Charaketrisierungen, die langweilen und denen man vielleicht übermäßigen Drogenkonsum und fortschreitende Depressionen anmerkt, aber nicht per se einen großen Autor. Natürlich ist mir bewusst, dass man sich mit solche einer Meinung über ein derart gehyptes Buch leicht ins literarische Abseits begibt, aber es ist wie es ist. Total nervig empfinde ich auch den leicht unterschätzten über 400 Seiten starken Fußnotenteil, im hinteren Viertel des Buches. Die Filmographie von Incadenzas Vater beispielsweise.... Ich bin mir nicht klar, ob hier tatsächlich nur Randnotizen versteckt sind oder etwa die tatsächliche Essenz des Buches hier auf der Lauer liegt. Höre bei ca. 150 Seiten der eigentlichen Story und ca. 50 Fußnotenseiten auf und halte es erst mal wie mit Rotwein, der teuer war, dessen erste Flasche man total überschätzt hat und von dem man nun blöderweise noch eine Kiste gelagert hat. Man wünscht sich einfach nur, dass man in ein paar Jahren mehr mit ihm anfangen kann, doch dieser Wunsch basiert nicht auf rationaler Überlegung. (**)

5 *****

  • Sandra Uschtrin: Handbuch für Autorinnen und Autoren: Informationen und Adressen aus dem deutschen Literaturbetrieb und der Medienbranche

    Sandra Uschtrin: Handbuch für Autorinnen und Autoren: Informationen und Adressen aus dem deutschen Literaturbetrieb und der Medienbranche
    Bei einer Führung durch Ihren Verlag im Juni 2010 signierte Sandra Uschtrin einigen "schreibundweise"-Kollegen und mir ein persönliches (und kostenloses) Exemplar des neuen und komplett überarbeiteten "Handbuchs für Autorinnen und Autoren" (Preis derzeit nach Ablauf der Subskriptionsphase 49,90 €). Das Standard-Nachschlagewerk für AutorInnen feiert mit dieser Auflage seinen 25-ten Geburtstag. Es wird erstmals auch bezüglich der Ausstattung dem gewohnt hochwertigen, weil akribisch recherchierten Inhalt gerecht. Sandras Einsatz für dieses alle 4 Jahre erscheinende Werk ist beispielhaft und sie erbringt ihn zusätzlich zur regelmäßigen erscheinenden "Federwelt" in einer 1-Jahresklausur. Das Handbuch lässt sich wie gewohnt nicht über Handwerkszeug und Schreibpraktiken aus - die sollten sich Autoren anderswo aneignen - bei manchem hilft sicher auch der Musen-Kuss ;-) Herzstück des neuen "Handbuchs für Autorinnen und Autoren" sind 15 Beispiel-Exposés (historischer Roman, Erotikroman, Heftroman, Fantasy, Krimi, Jugendbuch, Kinderbuch, zeitgenöss. Roman, Memoir/Reisebericht, Sachbuch, Ratgeber) mit Kommentaren der betreffenden Agenturen, LektorInnen und AutorInnen, darunter auch das Roman-Exposé von Jasmin Ramadan zu Fatih Akins Film "Soul Kitchen". Außerdem: Jede Menge eigens für das Handbuch akquirierte Beiträge und Interviews von und mit Brancheninsidern. Sowie: Verlagsadressen, sortiert nach den Sparten Krimi, Kinder- und Jugendliteratur, historischer Roman, Lyrik, Erotik, Science Fiction/Horror/Fantasy/Mysterie, Publikumsverlage, Independents, Ratgeberverlage, Theaterverlage. Dazu: Muster eines Agenturvertrags, natürlich der Normvertrag, alles zum Thema Heftroman, Adressen und Profile der Literaturzeitschriften und Literaturagenturen, was man als GhostwriterIn verdient und noch viel mehr auf insgesamt 704 Seiten. Für die hochwertige Ausstattung zeichnet übrigens die Münchner Agentur Kochan & Partner verantwortlich. Jetzt fehlt nur noch ein g'scheiter Internetauftritt, Sandra ;-)

Zum immer wieder nachlesen

  • William Lidwell, u. a. : Design. Die 100 Prinzipien für erfolgreiche Gestaltung

    William Lidwell, u. a. : Design. Die 100 Prinzipien für erfolgreiche Gestaltung
    Oft werden Gestalter gefragt: "Welche Methoden, Prinzipien oder Prozesse wendet man als Designer eigentlich an?" Oft habe ich dann schon die blumigsten Begründungen gehört, warum der Gestaltungsprozess so schwer beschreibbar wäre, dass es dabei halt um Kreativität gehe und man die verbal nur schwer zu fassen kriege, oder dass man sich immer peinlich genau an den "Workflow" der Agentur halte, der im Übrigen in der .ppt-Firmenpräsentation und auf der Website beschrieben sei. Alles gelogen! Diese Autoren haben viele Designprinzipien aus dem emotionalen Nebel befreit und treffend beschrieben - auch für Nicht-Designer! (*****)

  • Herbert Steffny: Das große Laufbuch. Vom richtigen Einstieg bis zum Marathon

    Herbert Steffny: Das große Laufbuch. Vom richtigen Einstieg bis zum Marathon
    Von Joschka Fischers Trainer geschrieben. Man merkt dem Buch die üppige Wettkampferfahrung des Autors über unterschiedliche Distanzen an. Viele verschiedene Trainingspläne für unterschiedliche Zielzeiten im Wettkampf, guter "Motivations" Part und sehr praxisnah berichtet. (*****)

  • David Swenson: Ashtanga Yoga: The Practice Manual

    David Swenson: Ashtanga Yoga: The Practice Manual
    Einfach das beste Buch über Ashtanga Yoga! Die Asanas werden absolut perfekt dargestellt - David Swenson ist halt ein begnadeter "Poser" vor dem Herrn. Gute Alternativen werden dargestellt, falls man noch nicht so tief in die Haltungen reinkommt. (*****)

UX bei FinanceScout24 (seit August 2008)

  • 01_Twitter_FinanceScout24
    Bei der FinanceScout24 fing ich im August 2008 als Website-Manager an und war anfangs überwiegend für das .NET basierte AxCMS zuständig. Außerdem steuerte ich unseren IT-Dienstleister Sapient mit einem Team in Indien. Schon nach einigen Monaten wuchsen die Aufgaben und die Möglichkeiten UX-Forschung als feste Größe zu etablieren wurden innerhalb der Scout24-Gruppe stark gefördert. Die Münchner Scouties richteten sich ein Usability-Lab ein, organisierten Workshops und Fortbildungen, installierten die notwendigen Tools (Morae Studio und ein Set von Dokumenten) und dann konnte es losgehen. Später kamen dann eine Reihe von Tools zur quantitativen Forschung hinzu: test & target, e-Tracker und verschiedene Online-Surveys halfen uns, die komplexen Fragestellungen zu clustern und einen Optimierungskatalog zu entwickeln. Bei über 50 Versicherungs- und Anlagerechnern auf dem Portal gab es natürlich laufend etwas zu optimieren, anzupassen oder auszutauschen. Dazu baute ich bis Frühjahr 2009 sukkzessive ein Team aus 6 Werkstudenten und Praktikanten auf, die sich mit mir um die Weiterentwicklung des sogenannten "Bluebox"-Designs, die Release-unabhängige Umsetzung von HTML/JS/css-Aufgaben, sowie um das Content-Management (samt Schreiben von Artikeln, Ratgebern und Blogs) kümmerten. Im Laufe der Zeit ging es für mich und mein Team immer mehr um das Verknüpfen von Web-Analytics, Conversion-Optimierung, (multivariatem) Testing und dem fortlaufendem Optimieren der User Experience, sowie um das Umsetzen zahlreicher Projekte für Marketing, SEO und CRM.

PROJEKTE 2006-2008

  • glowria - Visitenkarten (Rückseite)
    Eine Auswahl von Projekten, die ich bei glowria erfolgreich geplant und durchgeführt habe. Projektarbeit ist immer Teamarbeit und deshalb kann der Projektmanager natürlich immer nur so gut sein, wie der Vertriebler, der Verträge mit Hand und Fuß aushandelt oder der Java-Entwickler, der ein paar tausend Kilometer entfernt sitzt. Insofern gebührt dem gesamten glowria-Team ein dicker Dank, dass ich meine Projekte fast immer in time and budget durchführen konnte. Dabei waren meine Aufgaben in der Doppelrolle als Customer Experience Manager Prozess-Definition, Informations-Architektur und Design. Anschließend kümmerte ich mich um das Projekt-Management in Form von Zeit- und Ressourcenplanung, Briefing des Java-Entwickler-Teams, Testing, Iterationen und schließlich das Qualitäts-Management. Während des gesamten Projektes kommunizierte und dokumentierte ich den Entstehungsprozess an den glowria Partner, stimmte mich mit dessen Fachabteilungen ab und stellte Teilabnahmen und den Launch voll verantwortlich sicher.

PROJEKTE 2005-2006

  • "lifebond" Versicherungen Relaunch - Portalhome
    Eine Auswahl der Konzepte und Online-Projekte aus den Jahren 2005 und 2006, die ich bei der CONTNET AG für deren Kunden entwickelt und vom Design und/oder der Programmierung umgesetzt habe. "Contnet" verfügte über ein relativ kleines, aber schlagkräftiges Flash-Team. Leider stieß ich gerade in einer Zeit dazu, in der Contnet beschloß sich neu auszurichten und den "Jambas" dieser Welt Konkurrenz zu machen. Die kleine Flash-Truppe wurde kurz nach meinem Weggang ausgegliedert.

PROJEKTE 2001-2004

  • Rkag_04
    Eine Auswahl der Portalkonzepte und Webspecials aus den Jahren bei der "GFT Technologies AG", die mein Team und ich (teils als Design Manager, teils als CD) für unsere Kunden entwickelt und anschließend über die Informationsarchitektur, das Design und die IT umgesetzt haben. Manchmal ging es dabei um klar definierte Teilprojekte, meistens hatte die GFT AG jedoch über lange Zeiträume den Lead als Webagentur oder Technikpartner der jeweiligen Unternehmen. Für mich persönlich war es die Zeit der meisten Präsentationen und "geilsten" Kunden, des größten Design-Teams und der anspruchsvollsten Aufgaben, sowohl fachlich (mein "Chef" war kein geringer als Prof. Hensler - Lehrstuhl für Interface Design in Pforzheim), als auch menschlich (da ich den zugekauften Design-Bereich von "Pixel" leider tatkräftig mit verkleinern musste. Das war leider nicht so schön...). Für meinen Geschmack war die GFT mit ihren zeitweise 1400 Mitarbeitern vielleicht zu groß, aber trotzdem war es der Arbeitsplatz mit den meisten Möglichkeiten innerhalb der letzten Jahre.

PROJEKTE 1998-2000

  • "Metrodream"-Entwurf für "Metropolitan Models" Agentur
    Eine Auswahl der Online-Projekte der BLUEORBIT AG (anfangs Interactive Online Services) die mein Designteam und ich für deren Kunden realisierten. Ungefähr die Hälfte der Kunden waren Pharmaunternehmen, wir hatten aber auch so illustre Kundschaft wie MTV Germany, Beautyspy oder Metropolitan Models. Insgesamt eine sehr stressige, aber abwechslungsreiche Zeit, in der man vieles zum ersten Mal machte.

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